Mündliche AEVO-Prüfung üben — Unterweisung Schritt für Schritt

Die Vorbereitung auf den praktischen Prüfungsteil erfordert neben Fachwissen auch didaktisches Geschick. Hier trainierst du die Unterweisung an einem vollständig durchgespielten Fallbeispiel und mit 30 offenen Übungsfragen. Präsentation und Fachgespräch dauern zusammen höchstens 30 Minuten (§ 4 Absatz 3 AusbEignV).

30
Minuten höchstens gesamt (§ 4 Abs. 3)
≤ 15
Minuten Präsentation (§ 4 Abs. 3)
4
Stufen der Methode
≥ 3
Mitglieder im Ausschuss (§ 40 BBiG)

Was ist der praktische Teil der AEVO-Prüfung?

Der praktische Teil ist neben dem schriftlichen Teil Bestandteil der AEVO-Prüfung nach § 4 AusbEignV. Die genaue Terminierung der praktischen Prüfung im Verhältnis zum schriftlichen Prüfungsteil legt die zuständige Kammer in ihrer Prüfungsordnung fest. Der praktische Teil prüft, ob du eine Ausbildungssituation methodisch fundiert gestalten kannst — nicht nur theoretisches Wissen abrufst.

  • Pflichtbestandteil der AEVO-Prüfung nach § 4 AusbEignV
  • Terminierung nach Prüfungsordnung der zuständigen Stelle
  • Präsentation: soll 15 Minuten nicht überschreiten (§ 4 Absatz 3 AusbEignV)
  • Präsentation und Fachgespräch zusammen: höchstens 30 Minuten (§ 4 Absatz 3 AusbEignV)
  • Prüfungsausschuss: mindestens 3 Mitglieder (§ 40 Absatz 1 BBiG)
  • Methodische Gestaltung der Ausbildungssituation (z. B. 4-Stufen-Methode, Lehrgespräch oder Präsentation)
Hinweis: Der praktische Teil prüft, ob du eine Ausbildungssituation methodisch fundiert gestalten kannst. Die 4-Stufen-Methode ist ein praxiserprobter Ansatz für die Unterweisung; die AusbEignV schreibt jedoch keine bestimmte Methode verbindlich vor.

Die 4-Stufen-Methode der Unterweisung

Die 4-Stufen-Methode der Unterweisung ist ein bewährter methodischer Ansatz für die praktische Unterweisung. Wenn du diese Methode wählst, zeige alle vier Stufen strukturiert:

1
Vorbereiten
Lernziel nennen, Vorwissen aktivieren, Interesse wecken
2
Vormachen
Ausbilder zeigt & erklärt Schritt für Schritt
3
Nachmachen lassen
Auszubildender führt aus, Ausbilder beobachtet & korrigiert
4
Üben lassen
Selbstständiges Üben, Ausbilder begleitet aus der Distanz

Ablauf der praktischen Prüfung

  1. Thema zugewiesen bekommen oder selbst wählen
    Je nach IHK erhältst du ein Thema oder kannst eines aus deinem Berufsfeld mitbringen. Wähle eine Situation, die du gut kennst und die sich für 15 Minuten Unterweisung eignet.
  2. Unterweisung vorbereiten
    Du bereitest die Unterweisung vor — Lernziel formulieren, Phasen planen, Materialien bereitstellen. Zulässige Hilfsmittel legt die Prüfungsordnung der jeweiligen zuständigen Stelle fest.
  3. Durchführung der Ausbildungssituation (höchstens 15 Min.)
    Du unterweist einen Auszubildenden (z. B. dargestellt durch ein Ausschussmitglied oder einen weiteren Prüfling) anhand der gewählten Methode. Der Ausschuss beobachtet und bewertet.
  4. Fachgespräch im Anschluss
    Der Prüfungsausschuss stellt Fragen zur Methodik, Lernpsychologie und rechtlichen Grundlagen. Beispielfragen: "Welche Lernmethode haben Sie angewendet?" oder "Wie würden Sie auf Lernschwierigkeiten reagieren?"
  5. Bewertung und Ergebnis
    Bewertung durch den Prüfungsausschuss nach einheitlichen Kriterien. Den Zeitpunkt der Bekanntgabe des Ergebnisses regelt die Prüfungsordnung der zuständigen Stelle.

Ein durchgespieltes Fallbeispiel: die Unterweisung in der Praxis

So könnte eine Unterweisung in der praktischen AEVO-Prüfung ablaufen — mit allem, was der Prüfungsausschuss sehen will. Das Beispiel ist bewusst einfach gehalten, damit die Methodik im Vordergrund steht: Übertrage die Struktur auf deine eigene Ausbildungssituation.

Die Situation

Ausbilderin Sandra Vogt bildet den Auszubildenden Tim im 1. Ausbildungsjahr zur Fachkraft für Lagerlogistik aus. Thema der Unterweisung: eine Wareneingangslieferung mit dem Handscanner buchen und korrekt einlagern. Zeitrahmen: 15 Minuten.

  1. Vorbereitung (vor der eigentlichen Unterweisung)
    Sandra formuliert das Lernziel: "Am Ende der Unterweisung bucht Tim eine Lieferung selbstständig ein und lagert sie am richtigen Platz ein." Sie legt Material bereit (Lieferschein, Handscanner, Musterware, freier Lagerplatz) und plant die Zeit: 5 Minuten Vormachen, 5 Minuten Nachmachen lassen, 5 Minuten Üben lassen.
  2. Stufe 1 — Vorbereiten
    Sandra nennt Tim das Lernziel, zeigt ihm den Lieferschein und fragt: "Was machst du schon anders, wenn du kommissionierst statt einlagerst?" — so aktiviert sie Vorwissen und weckt Interesse, bevor sie irgendetwas vormacht.
  3. Stufe 2 — Vormachen
    Sandra führt den kompletten Vorgang einmal laut kommentierend vor: Lieferschein mit der Bestellung abgleichen, Artikel scannen, Menge eingeben, Lagerplatz im System prüfen, Ware physisch einräumen. Sie sagt jeden Schritt an, bevor sie ihn tut.
  4. Stufe 3 — Nachmachen lassen
    Tim führt denselben Vorgang an einer zweiten Lieferung selbst durch. Sandra beobachtet, korrigiert behutsam (z. B. wenn er den Haltbarkeitscheck vergisst: "Was prüfst du hier noch, bevor du einlagerst?") und lobt die richtigen Schritte, statt sie stillschweigend hinzunehmen.
  5. Stufe 4 — Üben lassen
    Tim bearbeitet eine dritte, etwas komplexere Lieferung (mit Teilmenge) allein. Sandra tritt bewusst zurück und greift nur ein, wenn ein echter Fehler droht — nicht bei jeder Unsicherheit.
  6. Abschluss und Auswertung
    Sandra fasst zusammen, fragt Tim nach seiner Selbsteinschätzung ("Was ist dir noch schwergefallen?") und benennt ein konkretes nächstes Lernziel für die kommende Woche.
Im Fachgespräch danach fragt der Prüfungsausschuss vertiefend nach, was Sandra methodisch entschieden hat — zum Beispiel: "Warum haben Sie das Lernziel zu Beginn genannt?" (Transparenz und Orientierung für den Auszubildenden) oder "Was hätten Sie getan, wenn Tim den Haltbarkeitscheck in Stufe 3 wiederholt vergessen hätte?" (nicht sofort korrigieren, sondern gezielt nachfragen, damit er selbst darauf kommt). Bereite dich auf methodische Begründungsfragen zu jedem Schritt deiner eigenen Unterweisung vor — nicht nur auf den Ablauf selbst.

Ein zweites Fallbeispiel: andere Situation, gleiche Methode

Die 4-Stufen-Methode funktioniert unabhängig vom Berufsfeld — hier dieselbe Struktur an einer technischen statt einer logistischen Ausbildungssituation, damit du siehst, wie sie sich überträgt.

Die Situation

Ausbilder Markus Feldmann bildet die Auszubildende Lea im 2. Ausbildungsjahr zur Kfz-Mechatronikerin aus. Thema der Unterweisung: ein Rad fachgerecht wechseln und die Radmuttern mit dem Drehmomentschlüssel über Kreuz auf den vorgeschriebenen Wert anziehen. Zeitrahmen: 15 Minuten.

  1. Vorbereitung (vor der eigentlichen Unterweisung)
    Markus formuliert das Lernziel: "Am Ende der Unterweisung wechselt Lea ein Rad selbstständig und zieht alle Radmuttern mit dem vorgeschriebenen Drehmoment über Kreuz an." Er legt Material bereit (Wagenheber, Unterstellböcke, Drehmomentschlüssel, Herstellerangabe zum Drehmoment) und plant die Zeit: 5 Minuten Vormachen, 5 Minuten Nachmachen lassen, 5 Minuten Üben lassen.
  2. Stufe 1 — Vorbereiten
    Markus nennt Lea das Lernziel, zeigt ihr das aufgebockte Fahrzeug und fragt: "Was passiert, wenn eine Radmutter zu locker sitzt — und was, wenn sie zu fest angezogen wird?" — so aktiviert er Vorwissen zur Sicherheitsrelevanz, bevor er irgendetwas vormacht.
  3. Stufe 2 — Vormachen
    Markus führt den kompletten Vorgang einmal laut kommentierend vor: Fahrzeug sichern, Rad abnehmen, neues Rad ansetzen, Muttern handfest über Kreuz vordrehen, mit dem Drehmomentschlüssel auf den vom Hersteller vorgegebenen Wert nachziehen. Er sagt jeden Schritt an, bevor er ihn tut, und begründet, warum über Kreuz angezogen wird.
  4. Stufe 3 — Nachmachen lassen
    Lea führt denselben Vorgang an einem zweiten Rad selbst durch. Markus beobachtet, korrigiert behutsam (z. B. wenn sie die Über-Kreuz-Reihenfolge vergisst: "In welcher Reihenfolge ziehst du die Muttern noch mal an, und warum genau in dieser Reihenfolge?") und lobt die richtigen Schritte, statt sie stillschweigend hinzunehmen.
  5. Stufe 4 — Üben lassen
    Lea wechselt ein drittes Rad allein — diesmal an einem Fahrzeug mit abweichender Felgengröße und leicht anderem Soll-Drehmoment. Markus tritt bewusst zurück und greift nur ein, wenn ein echter Sicherheitsfehler droht, nicht bei jeder Unsicherheit.
  6. Abschluss und Auswertung
    Markus fasst zusammen, fragt Lea nach ihrer Selbsteinschätzung ("Wo warst du dir noch unsicher?") und benennt ein konkretes nächstes Lernziel für die kommende Woche, zum Beispiel den Reifendruck zu prüfen und zu protokollieren.
Im Fachgespräch danach fragt der Ausschuss auch hier methodisch nach — zum Beispiel: "Warum haben Sie das Drehmoment nicht einfach nach Gefühl anziehen lassen?" (objektiv prüfbares, sicherheitsrelevantes Kriterium statt Erfahrungswert) oder "Was hätten Sie getan, wenn Lea die Über-Kreuz-Reihenfolge in Stufe 3 wiederholt vergessen hätte?" (nicht sofort korrigieren, sondern gezielt nachfragen, damit sie selbst darauf kommt — dieselbe methodische Antwort wie im ersten Beispiel, unabhängig vom Berufsfeld).

30 Übungsfragen fürs Fachgespräch

Das Fachgespräch prüft, ob du deine Unterweisung methodisch begründen kannst — nicht nur, ob du sie durchführen kannst. Beantworte die folgenden Fragen laut, am besten mit einer zweiten Person, die nachfragt.

Methodik & 4-Stufen-Methode

  1. Was ist der Unterschied zwischen "Vormachen" und "Nachmachen lassen" — und warum darf man diese Stufen nicht überspringen?
  2. Wie formulierst du zu Beginn einer Unterweisung ein klares, überprüfbares Lernziel?
  3. Für welche Ausbildungssituation würdest du statt der 4-Stufen-Methode die Leittextmethode wählen — und warum?
  4. Woran erkennt der Prüfungsausschuss, dass du "Üben lassen" bewusst von "Nachmachen lassen" unterscheidest?
  5. Welche Ausbildungsmethode eignet sich besonders für die Vermittlung einer praktischen Fertigkeit in einem handwerklichen Beruf?
  6. Wie gehst du vor, wenn der Auszubildende einen Arbeitsschritt trotz mehrfacher Erklärung immer noch nicht korrekt ausführt?

Lernpsychologie & Motivation

  1. Wie unterscheiden sich Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus im Blick auf das Lernen?
  2. Ein Auszubildender lernt am besten durch praktisches Ausprobieren — welcher Lerntyp liegt vor, und wie passt du deine Unterweisung daran an?
  3. Was besagt die Ebbinghaus-Vergessenskurve, und welche Konsequenz ziehst du daraus für Wiederholungen?
  4. Wie nutzt du die Maslowsche Bedürfnispyramide, um die Lernmotivation eines Auszubildenden zu erklären?
  5. Welche Maßnahmen kannst du ergreifen, um die intrinsische statt nur die extrinsische Motivation zu stärken?
  6. Was ist ein zentrales Element des Konstruktivismus für die Gestaltung von Ausbildungssituationen?

Kommunikation & Konfliktmanagement

  1. Erkläre das 4-Ohren-Modell von Schulz von Thun an einem Beispiel aus deinem Ausbildungsalltag.
  2. Was gehört zu aktivem Zuhören, und wie zeigst du es im Fachgespräch?
  3. Formuliere eine Ich-Botschaft für eine Situation, in der ein Auszubildender wiederholt zu spät kommt.
  4. Ab welcher Stufe im Eskalationsmodell von Glasl reicht ein klärendes Gespräch nicht mehr aus, und was folgt dann?
  5. Wie unterscheidest du im Konfliktgespräch zwischen einem Sach- und einem Beziehungskonflikt?
  6. Welche Feedbackregeln beachtest du, wenn du einem Auszubildenden eine kritische Rückmeldung gibst?

Beurteilung & Feedback

  1. Was ist der Halo-Effekt, und wie wirkst du ihm bei einer Beurteilung entgegen?
  2. Erkläre den Unterschied zwischen dem Nikolaus-Effekt und der Tendenz zur Mitte bei Beurteilungsfehlern.
  3. Was ist der Pygmalion-Effekt, und warum ist er bei der Beurteilung von Auszubildenden besonders zu beachten?
  4. Wie bereitest du ein Beurteilungsgespräch inhaltlich und strukturell vor?
  5. Was bedeutet "Zeugnissprache", und worauf achtest du bei der Formulierung eines Ausbildungszeugnisses nach § 16 BBiG?
  6. Welche zwei Strategien helfen dir, deine Beurteilungen objektiver zu machen?

Rechtliche Grundlagen (BBiG, JArbSchG, AEVO)

  1. Wie oft darf ein Auszubildender die Abschlussprüfung nach § 37 Abs. 1 BBiG wiederholen, wenn er sie nicht besteht?
  2. Was unterscheidet eine einteilige von einer gestreckten Abschlussprüfung nach § 37 Abs. 3 BBiG?
  3. Wer muss nach § 40 BBiG im Prüfungsausschuss paritätisch vertreten sein?
  4. Was passiert, wenn ein Auszubildender ohne Entschuldigung nicht zur Abschlussprüfung erscheint?
  5. Welche Höchstarbeitszeit gilt für einen 16-jährigen Auszubildenden nach dem JArbSchG, und welche Ausnahmen kennst du?
  6. Wie gehst du vor, wenn ein Auszubildender wiederholt sein Berichtsheft nicht führt?

Tipps für die praktische Prüfung

  1. Ausbildungssituation sorgfältig wählen
    Wähle eine Situation, die du wirklich kennst — aus deinem eigenen Berufsfeld. 15 Minuten Unterweisung muss sinnvoll füllbar sein. Gute Beispiele: eine Tätigkeit erlernen, eine Arbeitsunterweisung zu Sicherheitsthemen, eine kaufmännische Aufgabe.
  2. Alle vier Stufen klar zeigen
    Nenne die Stufen nicht nur — lebe sie. Sage beim Vormachen: "Ich zeige Ihnen jetzt..." und beim Nachmachen lassen: "Jetzt führen Sie das bitte selbst durch..."
  3. Lernziel zu Beginn formulieren
    Benenne klar: "Das Lernziel dieser Unterweisung ist, dass Sie am Ende..." — das zeigt dem Prüfungsausschuss, dass du methodisch vorgehst.
  4. Lernenden aktiv einbeziehen
    Stelle Fragen, hole Vorwissen ab, lobbe richtige Schritte. Passivität des "Auszubildenden" ist ein Bewertungsminus.
  5. Fachgespräch vorbereiten
    Bereite dich auf vertiefende Fragen des Fachgesprächs vor, etwa zu didaktischen Entscheidungen, Lernprozessen und rechtlichen Grundlagen (z. B. BBiG, JArbSchG).
Hinweis zur Vorbereitung: Neben theoretischem Wissen empfiehlt sich das praktische Einüben der Unterweisungssituation im Vorfeld.

Was passiert bei Nichtbestehen des praktischen Teils?

Nach § 4 Absatz 1 Satz 4 AusbEignV kann eine nicht bestandene Prüfung innerhalb eines Prüfungsverfahrens zweimal wiederholt werden. Ein bereits bestandener Prüfungsteil kann dabei nach § 4 Absatz 1 Satz 5 AusbEignV angerechnet werden.

  • Zweimalige Wiederholung innerhalb eines Prüfungsverfahrens (§ 4 Absatz 1 Satz 4 AusbEignV)
  • Bestandene Prüfungsteile können angerechnet werden (§ 4 Absatz 1 Satz 5 AusbEignV)
  • Anrechnung und Wiederholungsgebühren richten sich nach der Prüfungsordnung der zuständigen Stelle

Weiterführende Themen

Häufige Fragen

Wie läuft die praktische AEVO-Prüfung ab?

Der praktische Teil besteht aus der Präsentation einer selbst gewählten, berufstypischen Ausbildungssituation und einem anschließenden Fachgespräch, in dem du Auswahl und Gestaltung erläuterst. Beides zusammen dauert höchstens 30 Minuten, die Präsentation soll 15 Minuten nicht überschreiten (§ 4 Absatz 3 AusbEignV). Statt der Präsentation kann die Ausbildungssituation auch praktisch durchgeführt werden.

Was muss ich in der praktischen AEVO-Prüfung zeigen?

Du musst zeigen, dass du eine Ausbildungssituation methodisch gestalten kannst. Die AusbEignV schreibt keine bestimmte Methode vor; eine bekannte Methode ist die Vier-Stufen-Methode: Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen lassen, Üben lassen. Das Lernziel soll klar bestimmt und der Lernende aktiv einbezogen werden.

Kann ich die praktische Prüfung wiederholen?

Ja. Nach § 4 Absatz 1 Satz 4 AusbEignV kann eine nicht bestandene Prüfung innerhalb eines Prüfungsverfahrens zweimal wiederholt werden. Ein bereits bestandener Prüfungsteil kann dabei nach § 4 Absatz 1 Satz 5 AusbEignV angerechnet werden; die Voraussetzungen regelt die jeweilige Prüfungsordnung der zuständigen Stelle.

Welche Ausbildungssituation soll ich für den praktischen Teil wählen?

Wähle eine Situation aus deinem eigenen Berufsfeld, die du gut kennst. Die Situation soll berufstypisch sein; die Präsentation soll 15 Minuten nicht überschreiten (§ 4 Absatz 3 AusbEignV). Beispiele: eine handwerkliche Fertigkeit erklären, eine kaufmännische Aufgabe einweisen, eine technische Bedienung zeigen.

Praktische Prüfung fundiert vorbereiten

Übungsfragen zu Methodik, Lernpsychologie und Recht — die theoretische Basis für den praktischen Teil.

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Stand: 10/2026